Die Sprachförderung in Kindertagesstätten ist maßgeblich für einen guten Start in das Bildungsleben. Sie ermöglicht Kindern frühzeitig Chancengleichheit unabhängig vom sozialen Hintergrund und vom Einkommen ihrer Eltern. Die SPD-Fraktion hat in der Ratssitzung vom 15.03.2016 mit einem Änderungsantrag gefordert, Mittel aus dem Bundesprogramm für die Sprachförderung in Kitas für knapp 100 statt nur 45 städtischer Kitas zu beantragen.

Dieser Initiative schlossen sich CDU, Grüne und FDP an, sodass ein gemeinsamer Änderungsantrag die Mehrheit gefunden hat. Die Stadt muss lediglich 10% der Mittel beisteuern, der Bund übernimmt 90%.

Das Programm „Sprach-Kitas –Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ erweitert bisherige Ansätze: So soll das sprachliche Bildungsangebot in den Kitas auch qualitativ weiter verbessert werden. Neben dem Einsatz von Fachkräften soll auch die Zusammenarbeit mit den Familien verbessert werden.

Für Dr. Ralf Heinen, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ist dieser Ansatz sehr wichtig: „Wir haben in den kommenden Jahren eine enorme Integrationsaufgabe vor der Brust. Der Zugang für zugezogene Menschen in unsere Bildungssysteme ist häufig mit enormen Hürden verbunden. Über die Sprachförderung für Kinder kommt man oftmals auch in einen leichteren Kontakt zu den Eltern und kann sie mitnehmen.“

 

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