Der SPD-Ortsverein Köln-Zollstock bedankt sich bei den vielen Zollstockerinnen und Zollstockern, die der SPD bei der Bundestagswahl Ihre Stimme gegeben haben.

Aber trotzdem hat die SPD die Wahl krachend verloren. Leider müssen wir heute so einen Satz sagen. Wir haben in Zollstock 33,8 % der Erst- und 25,6 % der Zweitstimmen erhalten. Damit haben wir über 6% bei den Erststimmen, und auch über 6% bei den Zweitstimmen gegenüber der Bundestagswahl 2013 verloren.

Viel Engagement vor Ort hat den Bundestrend, der gegen uns sprach, nicht umkehren können.

Gewonnen haben die Kleinen: Eine FDP vor allem, die vor vier Jahren fast gar keine Rolle mehr spielte, holte ein zweistelliges Ergebnis. Die LINKE hat dazugewonnen, die Grünen hatten leichte Verluste. Auch die CDU hat sich mit Verlusten gehalten. Und holt am Ende das Bundestags-Direktmandat. Die AFD hat in Zollstock 7 % der Zweitstimmen geholt, sie liegt in Zollstock damit deutlich unter den Bundesergebnissen.

Die SPD hat kapiert: Es wird kein Weiter-so geben. Die Niederlagen seit 2009 (zwei davon in Folge einer großen Koalition) haben gezeigt, dass die Zeit als Angela Merkels Juniorpartner für die Partei zerstörerisch wirkte. Daher ist der Schritt in die Opposition richtig. Und er hat auch den sehr wichtigen Effekt, dass die AFD nicht als Oppositionsführerin in wichtigen Ausschüssen den Vorsitz erhalten wird. Wir dürfen die Opposition nicht den Rechten überlassen. Wir müssen zeigen, wie Demokratie als Streit um Lösungen und Argumente geht – nicht als hasserfülltes Dagegen.

Nun sind die Rechten im Bundestag angekommen. Das wird uns als SPD und die ganze deutsche Gesellschaft die kommenden Jahre beschäftigen. Auch international wird die Frage nach der Rolle Deutschlands gestellt werden, wenn absehbar wichtige Erkenntnisse der Nachkriegszeit in Frage gestellt werden.

Allen Wählerinnen und Wählern der AFD können wir nur zurufen: Für politische Wut gibt es immer wieder Anlässe. Nicht alle Parteien machen alles richtig, und auch die SPD nicht. Die Frage ist nur, ob man sich mit der Wut nicht diejenigen gewählt hat, die letztlich nur Hass, Streit und Fiesheiten in die Gesellschaft hereintragen wollen.

Lösungsansätze: Keine. Der angekündigte Systemwechsel sieht nur einen verschärften Existenzkampf aller gegen alle vor.

Das wollen wir nicht. Umso mehr ist die Zeit gekommen, jetzt aktiv zu werden. Es sind politische Zeiten! Gerade jetzt muss es heißen: Engagiert Euch, engagieren Sie sich, in einer demokratischen Partei, gerne in der SPD.

Wir stehen für die Menschen wie Du und ich ein – für Arbeitnehmerinnen und Mieter, Patienten und Rentnerinnen, Schüler, Azubis und Studentinnen. Wir wollen ein gerechtes Miteinander.

Wir stehen für Frieden in Europa und in der Welt und, nicht zuletzt, für Frieden im eigenen Land.

Einige haben das in den letzten Monaten in Zollstock erkannt und sind zu uns gestoßen: Wir sind nun eine ganz unterschiedliche Truppe, von 18 bis 87 Jahre sind alle Generationen vertreten. Natürlich auch Frauen wie Männer, Arbeiter, Angestellte, Selbständige, Rentner, Beamte und Menschen in der Ausbildung.

Sprechen Sie uns an! Sagen Sie uns Ihre Meinung! Und machen Sie mit!

Ihre SPD Köln-Zollstock

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www.spd-zollstock.de

 

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