Hier können Sie gegen die Postschließung unterschreiben!

Die Presse berichtet, dass die Postfiliale am Gottesweg im April geschlossen werden soll. Briefmarkenverkauf und Paket-Annahme soll danach ein Kiosk mit DHL-Paketshop an der Ecke Vorgebirgstraße/Zollstocker Weg bewerkstelligen.

Begründet wird diese Maßnahme mit der angeblichen Unrentabilität der Filiale als Postbankfiliale. Dabei wird von der Post jedoch nicht berücksichtigt, dass die Postdienstleistungen sehr stark frequentiert werden – was nicht nur jeden Samstag an einer langen Schlange vor der Filiale zu sehen ist. Der Bedarf ist offensichtlich! Wie ein Postshop diesen Bedarf decken soll, ist mehr als fraglich.

Für viele, die nicht so mobil sind, ist die Postfiliale vor Ort wichtig. Sie ist auch für Menschen wichtig, die dort Ihre Rente oder andere Leistungen in Empfang nehmen. Die alternativ angebotenen Filialen sind überlastet, weit weg und für viele Menschen nur sehr schlecht erreichbar.
Und ob der Postshop die notwendigen Arbeitskräfte vorhält, um die die Postleistungen zu erbringen, hinterfragen wir kritisch.

Die SPD Zollstock fordert deshalb: Hände weg von der Postfiliale Gottesweg! Der Weltkonzern Post muss sich nach dem vorhandenem Bedarf ausrichten.

Es muss sicher gestellt werden, dass alle Leistungen, die die Post bisher erbringt, weiter den Bürgern in Zollstock zur  Verfügung stehen.

Die Privatisierung der Post hat ausdrücklich den Postservice als Bringschuld aller wie auch immer gearteten Geschäftsnachfolger festgeschrieben. Dazu gehört auch eine ausreichende wohnortnahe Versorgung. Die fordern wir ein!

 

Kommentare sind geschlossen